Informationen

Von Beginn des Wiederaufbaus an waren am Feggendorfer Stolln Bergwerks- und Besucherbetrieb eng miteinander verbunden. Zwar bietet das Gelände mit dem Stollenportal und dem neuen Zechenhaus, mit Bergschmiede, Gleisanlagen, Lagerplatz und Halde das Bild einer für den Deister typischen Kleinzeche. Aber die Besucher erwartet kein Museum, sondern ein aktives Bergwerk! Der Schornstein raucht nicht zur Dekoration, und ebenso wie das Dröhnen des Kompressors zeigen auch die voll beladenen Förderwagen, die über die Gleise geschoben werden, dass unter Tage Schwerstarbeit geleistet wird.

Die Führung der Besucher übernehmen die „Kumpel“ der Arbeitsgruppe Bergbau, die durch ihre eigene Tätigkeit mit dem Stolln vertraut sind. Weil die Strecken unter Tage nicht bequem geschottert und beleuchtet sind, rüsten sie die Gäste vorher in der Kaue mit Helm, Lampe und Schutzkleidung aus. Auf ihrem Rundgang geben sie nicht nur Informationen zur Geologie und Geschichte der Grube weiter; sie wissen auch, was gerade vor Ort passiert. Und wer die Enge einer Abbaustrecke nicht scheut, darf auch noch Kohle zum Mitnehmen selber hacken.

Eine Führung durch die Grube kann bis zu ca. 1,5 Stunden dauern. Je nach Wunsch stehen verschiedene Routen (mehr oder weniger anstrengend) zur Auswahl.

Öffnungszeiten Anfahrt

 

Wer mehr vom Stolln sehen möchte, sollte seinen Besuch bei Gelegenheit wiederholen. Denn je weiter die Arbeiten vorangehen, desto mehr gibt es unter Tage zu sehen.

Und wer vom Stolln nicht genug bekommt ist in der Arbeitsgruppe herzlich willkommen.