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der Grube Feggendorfer Stolln!
Aktuelles

KUMPELS DRINGEND GESUCHT - Wer Lust hat das "Abenteuer Bergbau" in einer echten Steinkohlengrube zu erleben und Teil einer guten Kameradschaft zu sein ist zu unseren Arbeitseinsätzen herzlich willkommen (siehe Kontakt!)

29. Mai - Grillfest des Heimatvereins am Stolln

14. September - Teilnahme am Tag des offenen Denkmals mit Aktionen im und am Stolln

Regelmäßige Besucherführungen finden bis Ende September sonntags jeweils um 11 Uhr und 14 Uhr statt.
Sonderführungen für Gruppen sind nach Voranmeldung möglich.



Weiter geht´s auf der Grundstrecke... (09.08.2014)


Untertage gehen die Arbeiten auf der Grundstrecke Südosten in flottem Tempo weiter. Der Zustand des Gebirges wird immer besser, so dass der Vortrieb immer schneller läuft und das Streckennetz Schicht für Schicht größer wird. Nach wie vor ist die Strecke aber so verbrochen, dass immer nur einige Meter offen stehen. Der Sandstein über der Strecke muss mit dem Abbauhammer nachgerissen werden, um die Streckenhöhe von 1,8 Metern wieder herzustellen. Die Einwirkungen des Notbergbaus machen uns nach wie vor zu schaffen, da die Stöße und das Hangende die Strecke etwas zugedrückt haben.

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Harte Arbeit mit dem 13 kg-Abbauhammer

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Hangendes nachreißen

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Brocken werden in den gesicherten Bereich gezogen...

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...und anschließend in handliche Stücke zerkleinert




Gleisbau zum Zechenhaus (14.04.2014)


Um die Werkstattgleise des neuen Zechenhauses an das vorhandene Grubenbahnnetz anzuschließen, wurde in den letzten Tagen bei sehr schönem Frühlingswetter ein neues Gleis vom Stollenmundloch in Richtung Werkstatt/Schmiede errichtet. Da ein Höhenunterschied zu überwinden ist (das Zechenhaus liegt deutlich über dem Niveau des Zechenplatzes) wurde ein Haspelberg aus Abraummaterial aufgeschüttet. Am oberen Ende des Haspelberges wurde eine Drehplatte installiert, damit das Gleis in Richtung Werkstatt verlegt werden kann. Dafür muss dann in den nächsten Tagen noch eine weitere Drehplatte eingebaut werden.

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Einschottern des aufgeschütteten Haspelberges am 06.04.2014

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Sonntagmorgens im Deister

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Verschweißen der Schienenstöße in der Kurve 06.04.2014

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Gleisbau

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Schichtende 06.04.2014 - Der Haspelberg mit Drehplatte ist fertig


Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu (28.12.2013)


Am Abend des 20.12.2013 ist ein Großteil der Mannschaft des Feggendorfer Stollns zur letzten Schicht im Jahr 2013 zusammengekommen. Die obligatorische "Mettenschicht" wurde genutzt um einerseits mal wieder ein schönes Gruppenbild untertage zu machen aber auch um gemeinsam auf das doch recht arbeitsreiche Jahr 2013 mit all den Höhen und Tiefen zurückzublicken. Gefeiert wurde mit Kartoffelpuffer und vielen weiteren Leckereien, sowie dem örtlichen Rupp-Bräu im Zechenhaus, welches im Herbst fertiggestellt wurde. Nun wird für die nächsten zwei Wochen erst einmal Ruhe auf "unserer Kleinzeche" einkehren, ehe es im Januar an die weiteren Arbeiten zur Aufwältigung der Grundstrecke Südosten geht. Neben dem wichtigen Vortrieb in Richtung der alten Sprengstoffkammer werden in 2014 aber auch noch weitere Arbeiten im Werkstattbereich des Zechenhauses, der Gleisanbindung dorthin sowie einige kleinere Sanierungsarbeiten an den Wetterröschen zu erledigen sein. Auch für 2014 ist also mehr Arbeit vorhanden als eigentlich geschafft werden kann. Daher suchen wir nach wie vor weitere ehrenamtliche Mitstreiter.

Im Folgenden sind zwei Bilder der Mettenschicht zu sehen:

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Kartoffelpufferbacken im Karbidlicht - Mettenschicht am 20.12.2013

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Mannschaft der letzten Schicht 2013 im Streckenkreuz


Das Zechenhaus ist fertig (22.10.2013)


Nach knapp einjähriger Bauzeit und etlichen ehrenamtlichen Arbeitsstunden für den Innenausbau des Zechenhauses, konnte am 28. und 29.September 2013 das Zechenhaus eingeweiht werden. Die Mannschaft des Feggendorfer Stollns freut sich sehr über die neue Unterkunft, da nun der alte Container und Bauwagen ausgedient haben. Jetzt stehen endlich neben einer großzügigen Werkstatt, einer Kaue mit 50 Kauenhaken, Lampenstube mit Laderegal und einem Toliettentrakt auch ein großer Mannschaftsraum zur Verfügung. Geheizt wird mittels Bullerjan - Warmluftofen und einem original Küchenherd, auf dem nun auch der obligatorische Eintopf gekocht werden kann.
Für die Einrichtung des Zechenhauses sind etliche Originalgegenstände gesammelt worden. Ein großes Dankeschön geht an die Volksbank und Volksbank-Stiftung, die neben den Fördermitteln der EU, des Landkreises und des Fleckens Lauenau zum Gelingen beigetragen haben.
Im Folgenden sind einige Bilder vom eingerichteten Zechenhaus zu sehen:

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Abladen der Verzugsblechlieferung am 06.10.2013

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Mannschaftsraum

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Kaue mit 50 Kauenhaken

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Lampenstube

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Markentafel in der Lampenstube und Blick in den Mannschaftsraum

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Herd im Mannschaftsraum



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Pflanzen einer Süntelbuche am 28.09.2013 anlässlich der Zechenhauseinweihung




Baufortschritt am Zechenhaus - Aktuelle Bilder (29. Juli 2013)


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Das Zechenhaus am 28.7.2013. Die Außenarbeiten sind fast abgeschlossen

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Zechenhaus 28.7.2013

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Die Kauenhaken hängen - 28.7.2013

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Der Warmluftofen zur Beheizung des gesamten Hauses ist anschlussbereit

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Die Dachdeckerarbeiten haben begonnen - 27.6.2013

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Verkleiden der Werkstattwände - 27.6.2013

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Die ersten Kauenhaken hängen - es werden insgesamt 50 Stück

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28.4.2013

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28.4.2013

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22.4.2013

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22.4.2013

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22.4.2013

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22.4.2013

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14.4.2013 Die Fenster und Türen sind montiert

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14.4.2013


Der Innenausbau im Zechenhaus beginnt (05. April 2013)


Nach wiederholtem wegtauen des Schnees haben endlich die Innenausbauarbeiten im Zechenhaus begonnen, in der Hoffnung das der Winter nun endlich vorbei ist und der Weg zum Stolln für Materialanlieferungen passierbar bleibt. Ab sofort kommt auf die Arbeitsgruppe viel Arbeit zu. Voraussichtlich schon ab dem 08.April 2013 werden die Fenster und Türen eingebaut. Parallel dazu werden im Haus die Wände eingezogen und das Dach und die Außenwände gedämmt. Im Werkstattbereich muss noch das Gleis eingebaut und anschließend der Estrich eingebracht werden. Bis zum Einzug in das Haus werden sicher noch einige Monate ins Land gehen. Nachfolgende Bilder geben einen Überblick über den Baufortschritt.

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04.04.2013 Innenausbau - Das erste Licht im Zechenhaus



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04.04.2013 Vorbereitungen für die Warmluftheizung der Kaue



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Vorbereitungen für die Mauerarbeiten der Trennwand zur Kaue



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Zuschneiden der Querbalken für die Lüftungsöffnungen




Neues vom Zechenhaus (19.02.2013)


Am 18.02.2013 wurde das Baugerüst demontiert. Die Arbeiten der Verschalung sind bis auf einige Restarbeiten abgeschlossen. Jetzt fehlen noch Fenster und Türen, dann kann der Innenausbau beginnen.

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18.02.2013 Zechenhausbau



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18.02.2013 Zechenhausbau



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18.02.2013 - Aus Richtung Nordwesten gesehen



Der Baufortschritt ist auf den folgenden Bildern zu sehen. Das jetzt einsetzende Tauwetter wird wohl bald den Weiterbau ermöglichen...

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27.01.2013 - Frontansicht



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27.01.2013 - Werkstattseite



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27.01.2013 - Aus Richtung Nordwesten gesehen



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27.01.2013 - Schornsteinbau im Mannschaftsraum



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27.01.2013 - Talfahrt nach der Schicht

Nach einer Zwangspause durch heftigen Wintereinbruch in der vergangenen Woche ist nun nach der Schneeschmelze vom Wochenende wieder der Weiterbau möglich.

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10.12.2012 Wintereinbruch, die Baustelle ist eingeschneit



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17.12.2012



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17.12.2012



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17.12.2012

Wenn das Wetter nun mitspielt, kann in den nächsten Tagen die Verschalung und die Restarbeiten am Dach fertiggestellt werden.

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08.12.2012



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08.12.2012



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07.12.2012

Seit dem Barbaratag am 04.12.2012 ist wieder Leben auf der Baustelle. So wurde nun mit dem Aufstellen des Holzfachwerkgerüstes begonnen. Die Einzelteile wurden bereits auf dem Zimmerplatz der ausführenden Firma vorgefertigt, so dass sich der Zusammenbau "wie ein Puzzle" gestaltete. Wirklich lobenswert ist die Geschwindigkeit der Zimmerleute, die trotz Minustemperaturen das Haus in Rekordgeschwindigkeit zusammensetzen.

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Zechenhausbau: Aufstellen des Fachwerks (06.12.2012)

Nach dem Aufstellen der Wände und dem Errichten des Daches wird schon in den kommenden Tagen die Schalung auf das Dach aufgebracht und anschließend mit Schweißbahn provisorisch abgedichtet. Danach werden dann die Außenwände mit einer Holz-Deckelschalung versehen, die nach alter Bergbautradition nach "oberharzer Art" ausgeführt wird.

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Werkstatt und Kaue sind bereits zu erkennen, der Mannschaftsraum (im Vordergrund) fehlt noch (06.12.2012)



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In der Mitte des Fachwerkgerüstes kann man die zukünftige Hakenkaue bereits erkennen (06.12.2012)

Für das Fotografieren sei Michael Garbe bedankt!


Zechenhausbau: Es geht voran (28.Oktober 2012)


Am Freitag, dem 19.10.2012 war es endlich soweit. Die ersten Baggerarbeiten zum Erstellen des Streifenfundaments begannen. Somit wird nun 60 Jahre nach dem Abriss des alten Zechenhauses ein neues entstehen. Am folgenden Montag wurde dann schon das Streifenfundament betoniert. Anschließend wurden die ausgebaggerten Abraummassen auf LKWs zum Abtransport verladen und auch der mittlere Bereich des Hauses ausgekoffert um die Vorbereitungen für die Sohlplattenbetonierung zu treffen. Es mussten nun noch die Abwasserleitungen in Richtung des Abwassersammelbehälters verlegt und ein Wartungsschacht gesetzt werden. Am Donnerstag, 25.10.2012 wurde dann die Sohlplatte betoniert.

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Zechenhausbau: Ausbaggern der Streifenfundamente (21.10.2012)

Nach dem Abbinden des Betons wurde am Freitag schon die Schalung entfernt und mit dem Erstellen der Regenwasserableitungen nebst dazugehörendem Kontrollschacht begonnen. Zum Wochenende war schon ein sehr deutlicher Baufortschritt erkennbar. Nun brauchen wir uns nur noch einen späten Wintereinbruch zu wünschen, damit zumindest der Rohbau noch in diesem Jahr fertig wird. Eventuell sind dann über den Winter schon die ersten Innenausbauarbeiten möglich.

Natürlich werden wir an dieser Stelle über den weiteren Fortschritt berichten.

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Zechenhausbau: Vorbereitungen zum betonieren der Sohlplatte (25.10.2012)


Ein Zechenhaus für den "Stolln" (10.Oktober 2012)


Nachdem im April 1947 die Kohlenförderung am Feggendorfer Stolln zuende gegangen war, wurde 1952 das Zechengebäude abgrissen. Die noch brauchbaren Steine wurden zum Wohngebäudebau in Lauenau genutzt und der alte Heizkessel nach entsprechendem Umbau durch eine Lauenauer Werkstatt noch als Schnapsbrenner erfolgreich weiterverwendet. Mehr blieb (außer einigen Fotos) vom Zechenhaus nicht übrig. Sicher dachte zu dieser Zeit niemand, dass im Feggendorfer Stolln einmal wieder Betrieb einkehren und die Errichtung eines Zechenhauses nötig wird.

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Das alte Zechenhaus vom Zechenplatz gesehen


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Das neue Zechenhaus als Fotomontage vom ungefähr gleichen Standort gesehen

Nun, genau 60 Jahre nach dem Abriss, wird an der Stelle wo auch schon das alte Zechenhaus als Verwaltungs- und Waschkauengebäude stand wieder ein neues Haus errichtet.
Dank der Förderung durch das euopäische Leader-Förderprogramm und die großzügige Unterstützung durch den Flecken Lauenau, die Samtgemeinde Rodenberg und den Landkreis Schaumburg wird nach mehr als zwei Jahren Planung und nach Erteilung der entsprechenden Baugenehmigung der Aufbau eines neuen Zechenhauses auf dem alten, noch bestehenden Fundament möglich. Neben den Handwerksbetrieben die den Großteil der Rohbauarbeiten durchführen, wird in den kommenden Monaten die Mannschaft des Feggendorfer Stollns besonders stark gefordert, um den Innenausbau und die Einrichtung des Hauses in ehrenamtlicher Arbeit zu realisieren.

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Fotomontage: Das Zechenhaus vom Stollnmundloch gesehen

Das Gebäude wird neben einem Aufenthaltsraum, sanitären Anlagen mit WC und einer Werkstatt auch eine originalgetreue Waschkaue erhalten. In dieser Waschkaue können sich dann Besucher und Bergleute gleichermaßen umkleiden und für die Grubenfahrt vorbereiten. Zur originalgetreuen Einrichtung gehören unter anderem die Kauenhaken, an denen das Grubenzeug zum Trocknen unter die hohe Decke der Kaue gezogen werden kann. Außerdem wird im Eingangsbereich des Gebäudes eine Lampenstube eingerichtet, in der die Besucher und Bergleute mit einem "Geleucht" versehen werden.
Hauptsächlich wird das Gebäude natürlich dem Besucherbetrieb nutzen, damit sich die Besucher nicht mehr wie bisher im Freien umkleiden müssen. Denn gerade das ist bei widrigen Wetterlagen sehr unangenehm. Trotz des Besucherbetriebes legt der Förderverein großen Wert auf die autenthische Ausstattung des Gebäudes. Es soll so gut wie möglich so eingerichtet werden, dass der Eindruck einer "Kleinzeche in Betrieb" der Nachkriegsjahre entsteht. Einrichtungsgegenstände und Möbel aus den Jahren 1920-1950 wurden schon seit zwei Jahren zusammengetragen und sollen dann im neuen Zechenhaus untergebracht werden.
Der Baubeginn soll in den nächsten Wochen erfolgen. Natürlich wollen wir an dieser Stelle über den aktuellen Fortgang der Arbeiten mit Text und Bildern berichten. Bleibt nur zu hoffen, dass der Wintereinbruch in diesem Jahr noch etwas auf sich warten lässt...


Neues aus dem Streckenvortrieb (Mai 2012)


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Bergeförderung nach uralter Sitte

Während über Tage der Frühling Einzug hält und der Zechenplatz in Erwartung des anstehenden Baus des Zechenhauses bereits aufgeräumt wurde, wird unter Tage weiter an der Diagonalstrecke in Richtung Barsinghausen sowie an der Aufwältigung der Grundstrecke des Feggendorfer Stollens gearbeitet. Umso weiter die Aufwältigung in das Grubenfeld hinein vorangeht, desto fester scheint nun auch endlich das Gebirge zu werden. Damit ergibt sich die Hoffnung bald in offenstehende Grubenbaue durchzuschlagen und die Erweiterung des Besucherbergwerks schneller voranzutreiben.

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Vorort in der Grundstrecke (April 2012)



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Nordwestliche Förderstrecke: Streckenbruch vor Ort, an den Stößen das Flöz III



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Blick in die Diagonalstrecke während der Sohlensenkarbeiten - Wasser und Schlamm satt...



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Blick in die mit etwa 5 Grad abwärts führende Diagonalstrecke



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Vortrieb in der Diagonalstrecke



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Fachbesuch am Streckenkreuz


Alle Bilder können unter der Rubrik Bilder auch vergrößert betrachtet werden! Für die Fotos sei an dieser Stelle Edgar Bergstein gedankt!


Aufwältigung der nordwestlichen Förderstrecke hat begonnen


Am vergangenen Sonntag, den 05.02.2012 konnten die ersten beiden hölzernen Türstöcke in der nordwestlichen Förderstrecke gestellt werden. Diese Förderstrecke hat eine Höhe von etwa 1,2 Metern und erschließt das relativ kleine nordwestliche Abbaufeld. Aufgrund dieser kleinen Größe des Abbaufeldes (etwa 5000 t nutzbare Lagerstättenmenge) war es offensichtlich zu Betriebszeiten nicht nötig diese Strecke größer aufzufahren. Die Höhe der Strecke reicht gerade aus, um mit einen Deister-Förderwagen (Holzkastenförderwagen) die Strecke durchfahren zu können. Der Originalausbau war auch in Holz ausgeführt, so dass jetzt bei der Aufwältigung der Originalzustand wieder hergestellt wird. Zunächst musste bei eisigen Außentemperaturen um -12 Grad das Rohmaterial vom Holzplatz in die Grube gebracht werden. Anschließend wurde das Grubenholz zugeschnitten und nach dem wegschaufeln der Abraummassen in der alten Förderstrecke der Holzausbau gestellt. Natürlich durfte das Richtfest nach Bergmannsart mit einer Flasche Bier nicht fehlen...

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Holztransport vom Platz in die Grube bei eisigen Temperaturen



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Zuschneiden des Ausbaus unter Tage



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Richtefest nach Bergmannsart nach dem Stellen des ersten Türstockausbaus

In den nächsten Wochen sollen noch einige Meter dieser alten Förderstrecke aufgewältigt und gesichert werden. Da der Streckenansatzpunkt auch für Besucher gut erreichbar ist, kann hier der doch oft sehr niedrige und enge Deisterbergbau gut dargestellt und erläutert werden. Das folgende Bild zeigt eindrucksvoll wie knapp ein originaler Deisterförderwagen durch die enge Strecke passt.

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Ansatzpunkt der nordwestlichen Förderstrecke mit einer Höhe von ca. 1,2 m.


Alle Bilder können unter der Rubrik Bilder auch vergrößert betrachtet werden! Für die Fotos sei an dieser Stelle Edgar Bergstein gedankt!




Arbeitswoche im Oktober 2011 - Die Ansatzpunkte der nächsten Baustellen wurden fertiggestellt


In der Zeit vom Donnerstag, 13.10.2011 bis einschließlich Sonntag, den 16.10.2011 wurde im Feggendorfer Stolln mit viel Elan an der Fertigstellung der neuen Ansatzpunkte für die demnächst freizulegenden Grubenbaue gearbeitet. Zuerst musste am Donnerstag bei goldenem Herbstwetter eine große Menge an Ausbaumaterial vorbereitet werden. Mit diesem Ausbaumaterial wurde in den nächsten Tagen hauptsächlich auf der Grundstrecke Südosten und im Streckenkreuz der Ausbau des Besucherbereiches vorangetrieben. Auch für den jetzt nahenden Winter wurde genügend Ausbaumaterial vorbereitet und untertage eingelagert.

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Vorbereitung von Verbindungstücken für den Türstockausbau an der Bergschmiede



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Zum Einbau bereitliegendes Ausbaumaterial auf dem Zechenplatz

Ab Freitag, 14.10.2011 wurden die von dem bereits im Sommer fertiggestellten Streckenkreuz abzweigenden Strecken gesichert und ausgebaut. Die Diagonalstrecke in Richtung der Barsinghäuser Ministerstolln-Grubenbaue sowie die Grundstrecke in Richtung Nordwesten wurden jeweils gesichert, im Abzweig zum Hauptstolln wurden die Vorbereitungen für ein noch zu erstellendes Abstellgleis getroffen.

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Blick auf die Großbautelle bei der Vorbereitung für das Abstellgleis im Abzweig des Hauptstollns

In der Mitte des Streckenkreuzes wurde mittlerweile eine Drehscheibe installiert, die es ermöglicht, einen Förderwagen in alle vier abzweigenden Strecken umzusetzen.
Der relativ spitzwinklige Pfeiler von der Grundstrecke Südosten zum Abzweig der Diagonalstrecke wurde mit Backsteinmauerwerk und Betonhinterfüllung gesichert und somit orignalgetreu wieder ausgebaut.

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Blick von der Grundstrecke Südosten in das Streckenkreuz mit dem Abzweig nach Barsinghausen auf der rechten Seite (Unterstoßseite)



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Der Abzweig der Diagonale nach Barsinghausen links, rechts die Grundstrecke Südosten




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Erkundung der nordwestlichen Abbaustrecke, Höhe ca. 0,8m, rechts und links steht das Kohleflöz III an. 16.10.2011



Alle Bilder können unter der Rubrik Bilder auch vergrößert betrachtet werden!



Aktueller Stand der Arbeiten am Streckenkreuz (24. Juni 2011)


Das Streckenkreuz auf der Grundstrecke des Feggendorfer Stollns wurde mittlerweile vollständig ausgebaut. Die Abbaustrecke Richtung Nordwesten und der Abzweig des Hauptstollns wurde freigelegt.

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Blick in den noch nicht aufgewältigten Hauptstolln



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Der Abzweig von der Grundstrecke zum Hauptstolln

Der Hauptstolln wurde trotz des in den Nachkriegsjahren 1945-1947 umgegangenen Notbergbaus in einem sehenswerten Zustand angetroffen. Momentan beabsichtigen wir diesen Bereich als Anschauungsobjekt unberührt zu lassen um den Besuchern auch einmal Bereiche zeigen zu können, die seit mehr als 60 Jahren unangetastet sind. Der Ausbau des gesamten Streckenkreuzes und der abzweigenden Strecken und Grubenbaue wird als Stahltürstockausbau mit Grubenschienen durchgeführt und möglichst orginalgetreu hergerichtet. Im nördlichen Bereich des Streckenkreuzes wurde die Diagonalstrecke (abwärts führend) in Richtung der Barsinghäuser Ministerstolln - Grubenbaue wieder angetroffen. Diese Strecke soll als Wetter- und Wasserlösestrecke wieder aufgewältigt werden. Die Wässer aus den Bereichen des Feggendorfer Stollns laufen seit jeher (bis heute) in die Barsinghäuser Grubenbaue. Momentan staut sich durch den schlechten Zustand dieser Verbindungsstrecke jedoch das Wasser im Bereich des Streckenkreuzes bis es durch die verbrochenen Bereiche Richtung Barsinghausen abläuft, so dass wir mit elektrischen Pumpen nachhelfen müssen. Mit der Aufwältigung dieser Diagonalstrecke können dann die sehr kostspieligen Pumpen abgeschaltet werden. Es besteht momentan die Hoffnung, das die Diagonalstrecke relativ schnell wieder instandgesetzt werden kann.


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Durchschlag zur Diagonale in Richtung der Barsinghäuser Ministerstolln - Grubenbaue (16.06.2011)





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Abzweig der Diagonalstrecke in RIchtung Ministerstolln (Barsinghausen)







Aufwältigung des Streckenkreuzes auf der Grundstrecke des Feggendorfer Stollns(Mai 2011)


Nach Auffahrung der Umbruchstrecke und dem Durchschlag zur Grundstrecke des Feggendorfer Stollns im November 2007 wurde jetzt das Streckenkreuz am Ende des Hauptstollens nach 3,5 Jahren Aufwältigungsarbeit wieder erreicht.

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Grundriss des befahrbaren Bereiches (rot) der Grube Feggendorfer Stolln

Hier wurde ein Hohlraum von recht beachtlicher Größe vorgefunden, der jedoch durch den in den letzten Betriebsjahren (1944-1947)durchgeführten Rückbau der Sicherheitspfeiler recht stark vom Gebirgsdruck in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die momentanen Arbeiten der Arbeitsgruppe Bergbau liegen daher hauptsächlich in der Sicherung dieses alten Streckenkreuzes. Der Ausbau wird als Stahltürstockausbau mit Grubenschienen der Stärke S 24 durchgeführt und möglichst orginalgetreu hergerichtet.


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Blick in Richtung Nordwesten (Richtung der Äufwältigung) im Streckenkreuz



Es besteht momentan die Hoffnung, das Streckenkreuz bis zum Hochsommer fertigzustellen und die Anschlüsse der alten Grubenbaue in Richtung Barsinghausen und in Richtung der Rösche Nordwestfeld wieder herzustellen. In wie weit die dort vorhandenen Strecken noch offen stehen, lässt sich momentan noch nicht abschätzen.

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Blick in Richtung Südosten in die Grundstrecke - Übergang von 2,6 m auf 1,7 m Ausbauhöhe







Sanierung der Jägerweg-Rösche erfolgreich abgeschlossen (Dezember 2010)


Ab Ende Oktober 2010 wurde mit allen verfügbaren Kräften die Sanierung der Jägerwegrösche vorbereitet. Es musste ein neues Mundlochbauwerk samt Gittertor und die ersten 12 Meter der Rösche komplett saniert werden. Grund dafür war, dass das in den Jahren 2003 und 2004 dort eingebaute Fichtenholz durch die ständige Feuchtigkeit und Schimmelbefall morsch geworden war. Nun hat sich die Arbeitsgruppe Bergbau für eine langfristig stabile Ausführung mittels Stahlausbau entschlossen. Dazu wurde zunächst am Freitag, 19.11.2010 vom Nachmittag bis in den Spätabend hinein das alte Mundloch mit Holztürstock und Holztor sowie die ersten 5 Meter der in Holz ausgebauten Rösche abgerissen und die hereingefallen Erdmassen abgefördert.

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Die offene Baugrube nach dem Abriss des alten Mundloches der Jägerwegrösche (20.November 2010)

Am Samstag wurde dann zunächst mittels PKW und Anhänger sämtliches Ausbaumaterial vom Zechenplatz des Feggendorfer Stollns zur Jägerwegrösche transportiert. Besonders mühevoll waren dabei die letzten Meter über den steilen Treppenaufstieg vom Schraubeweg bis zum Mundloch der Jägerwegrösche. Nun wurde in der offenen Baugrube zunächst der Ausbau eingebracht, fachgerecht verschweißt und gesichert und anschließend die Verzugbleche eingebaut.


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Transport des Ausbaumaterials zur Jägerwegrösche (20.11.2010)





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Verschweißen des neuen Stahlausbaus in der Jägerwegrösche (21.11.2010)


Danach musste wiederum in reiner Handarbeit die Baugrube von oben wieder mit Erdmassen aufgefüllt werden. Zum Schluss konnte am Sonntagabend das Mundlochbauwerk mit einem originalgetreuen Gittertor errichtet werden. Bei der Gestaltung des Mundlochs wurde besonders auf die historisch korrekte Ausführung geachtet. Hierzu wurden alte Grubenbahnschienen benutzt, so wie es früher im Deisterbergbau oft üblich war. Nun müssen noch im inneren der Rösche einige Restarbeiten durchgeführt und die Bergemauern im Mundlochbereich wieder instandgesetzt werden. Dann ist die Jägerwegrösche für die nächsten Jahre erst einmal wieder gesichert und die AG Bergbau kann sich um die nächsten Aufgaben auf der Grundstrecke des Stollns kümmern.

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Das fertiggstellte Mundloch der Jägerwegrösche (28.11.2010)






Die Arbeiten im Bereich der Grundstrecke dauern an (August 2010)


Nachdem im Frühjahr noch sämtliche Aktivitäten im übertägigen Bereich sich rund um die Fertigstellung des Mundlochs der Neuen Rösche drehten, wird seit Mitte Mai wieder hauptsächlich untertage im Bereich der Grundstrecke des Feggendorfer Stolln´s gearbeitet.

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Das fertiggestellte Mundloch der Neuen Rösche im April 2010

Ungebrochen ist dabei die Motivation der ehrenamtlichen Mannschaft. In mehreren "Schichten" wird sowohl unter der Woche "abends nach Feierabend" als auch am Wochenende in der Grube gearbeitet. Ziel ist momentan das Wiederherstellen des soeben angetroffenen Streckenkreuzes des Hauptstollens. Dieses Streckenkreuz wird nun bergmännisch "wiederaufgewältigt" und gesichert, wobei mitunter schweres Gerät wie pressluftgetriebene Bohr- und Abbauhämmer zum Einsatz kommen um die gewaltigen Gesteinsmassen zu zerkleinern. Diese herabgefallenen Gesteinsmassen sind die Folge des Notbergbaus, der aufgrund von Kohlenmangel in der Nachkriegszeit von 1945-1947 stattgefunden hat. Dabei wurden die vorhandenen Kohlenpfeiler abgebaut, die ursprünglich zur Stützung des Deckgebirges stehengelassen worden sind.


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Die Grundstrecke Nordwesten in Richtung Streckenkreuz


Die Aufgabe der AG Bergbau ist nun, dieses Streckenkreuz auszubauen und zu sichern um die Verbindung in die unterhalb gelegenen Grubenfelder herzustellen.

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Die Grundstrecke Nordwesten, Juli 2010







Die "Neue Rösche" ist fertiggestellt - nach dem Durchschlag folgen die letzten Erdarbeiten (März 2010)


Seit November 2008 wurde im Feggendorfer Stolln verstärkt an der Herstellung eines Wetteraufhauens zu Tage gearbeitet. Dieses Wetteraufhauen ist am 06.12.2009 mit der Tagesoberfläche durchschlägig geworden und wurde in den vergangenen zwei Monaten gesichert und ausgebaut. Damit wurde seit der Schließung des Deisterbergbaus in den Jahren 1957-1960 zum ersten Mal wieder eine Wetterrösche zu Tage getrieben. Dementsprechend stolz ist die Arbeitsgruppe Bergbau auf die erbrachte Leistung.
Mittlerweile ist das Mundlochbauwerk fertig gestellt und die letzten Erdarbeiten fast abgeschlossen. Nach Freigabe durch das Landesbergamt Clausthal-Zellerfeld wird dann für die Besucher des Feggendorfer Stollns ein einmaliger Rundweg möglich sein.
Dabei können die Besucher nach der "Befahrung" des Stollens, der Umbruchstrecke sowie Besichtigung der aktuellen Baustellen in den Grundstrecken über eine 6 m hohe "Fahrte" (Leiter) in den Kohlenabbau klettern. Von dort führt der Weg nach entsprechenden Erläuterungen nur noch in gebückter Haltung über die knapp 50 Meter lange Abbaustrecke wieder an die Tagesoberfläche.

Nach alter Deisterbergbautradition wurden solche zu Tage gehenden Wetteraufhauen immer als "Rösche" bezeichnet. Daher hat sich die Arbeitsgruppe Bergbau für den Namen "Neue Rösche" entschieden, um die alte Tradition fortzusetzen.

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Erster Blick von untertage nach "draußen" - 06.12.2009




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Das erste "Loch" im Wald - Durchschlag der Neuen Rösche am 06.12.2009




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Befahrung des Durchschlags während der Ausbauarbeiten im Januar 2010







Vortrieb des Wetteraufhauens geht sehr gut voran! (04.08.2009)


Seit November 2008 wird im Feggendorfer Stolln verstärkt an der Herstellung eines Wetteraufhauens zu Tage gearbeitet. Dieses Wetteraufhauen soll noch im Jahr 2009 als Wetter(Luft)- und Fluchtstrecke fertig gestellt werden und den Bereich des Kohleabbaus mit der Tagesoberfläche verbinden. Gleichzeitig wird somit der lang ersehnte Rundweg für Besucher geschaffen, der sicherlich ein wenig abenteuerlich anmutet. So geht es nach der "Befahrung" des Stollens, der Umbruchstrecke sowie Besichtigung der aktuellen Baustellen in den Grundstrecken über eine 6 m hohe "Fahrte" (Leiter) in den Kohlenabbau. Von dort führt der Weg nach entsprechenden Erläuterungen nur noch in gebückter Haltung über die knapp 50 Meter lange Abbaustrecke wieder an die Tagesoberfläche hinauf.
Nach alter Deisterbergbautradition wurden solche zu Tage gehenden Wetteraufhauen immer als "Rösche" bezeichnet. Daher soll dieses Wetteraufhauen mit Fertigstellung den Namen "Neue Rösche" bekommen. Mit dem Durchschlag zur Tagesoberfläche wird noch im Winter 2009 gerechnet.

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Blick durch das Wetteraufhauen in Richtung Rolloch


Die Auffahrung findet im Bereich des Notbergbaus von 1947 statt, wobei ein Großteil der alten Strecken wieder genutzt werden soll. Teilweise muss aber auch "neu aufgefahren" werden, das heißt es wird nach althergebrachter Methode mit Presslufthammer, Hacke und Schaufel die Kohle und das Nebengestein gelöst und per Förderwagen zum Rolloch transportiert. Dort werden die "Bergemassen" zunächst gebunkert und dann über einen Ladekasten in die großen Förderwagen gefüllt und zu Tage gefördert. Besuchern ist es im Rahmen einer Stollenbesichtigung nach entsprechender Einkleidung möglich bei den Auffahrungsarbeiten zuzusehen oder auch unter fachkundiger Anleitung selbst einmal den Presslufthammer oder die Hacke zu schwingen, bevor im Winter 2009 die Anbindung an die Tagesoberfläche geschaffen ist.






Die Videodokumentation "Feggendorfer Stolln 2006-2009" auf DVD ist erschienen! (23.03.2009)


Es ist endlich soweit, nach fast vierjährigen Dreharbeiten ist die Videodokumentation über die Arbeiten am Feggendorfer Stolln fertig. In "fast professioneller", digitaler Qualität begleitet der Film die Arbeiten am und im Stollen von 2006 bis Ende 2008. Dem Laien wird ein guter Querschnitt durch alle auf einem kleinen Bergwerksbetrieb anfallenden Tätigkeiten gegeben, dem Fachmann erschließen sich aber auch tiefere Hintergründe der eigentlich längst ausgestorbenen Handwerkskunst. Die Einleitung stellt eine geführte Besucherführung im Herbst 2006 dar und gibt somit einen ersten Überblick über die Untertageanlagen und den Stand der Arbeiten im Jahr 2006. Im Folgenden werden der Streckenvortrieb in der Umbruchstrecke (2006 bis 2007), Gleisförderung im Handverschub, der Kohlenabbau in der Abbaustrecke, Kohlensieberei über Tage, Arbeiten an der Bergschmiede, Durchschlag zur Grundstrecke im November 2007, Überblick über die Tagesanlagen sowie der Vortrieb in den beiden Röschen Jägerweg und Nordwestfeld, sowie weitere interessante Bereiche des Grubenbetriebs dargestellt.

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Cover der DVD


Die DVD wird vom Förderverein Feggendorfer Stolln in ehrenamtlicher Arbeit vertrieben. Sie kann für eine Spende in Höhe von 12,- Euro direkt am Stollen (während der Arbeitszeiten bzw. Besucherführungszeiten) oder beim Vorstand des Fördervereins erworben werden. Der Reinerlös kommt ausschließlich dem weiteren Stollenausbau zu Gute. Online ist die DVD beim 1.Vorsitzenden Florian Garbe (email siehe unter Kontakte)zu bestellen. Der Betrag plus ggf. Porto und Verpackung muss im Voraus auf das Konto 580 002 988 des Fördervereins Feggendorfer Stolln e.V. bei der Sparkasse Schaumburg, BLZ 255 514 80 überwiesen werden. Wir bemühen uns innerhalb von 14 Tagen nach Geldeingang den Versand zu tätigen.





"Die Arbeitsgruppe Bergbau braucht Unterstützung! (22.02.2009)


Für den weiteren Ausbau des Feggendorfer Stollns sucht die Arbeitsgruppe Bergbau dringend weitere Helfer. Wer schon immer einmal auf den Spuren der Altvorderen mit alter Technik tief im Berg arbeiten wollte, der ist am Feggendorfer Stolln richtig. Jeden Sonntag ab 9.00 Uhr besteht für jeden die Möglichkeit bei den bergmännischen Arbeiten über- und unter Tage mit anzufassen. Mitzubringen ist neben etwas Motivation und Teamgeist nur altes Arbeitszeug. Helm, Lampe, Sicherheitsstiefel etc. werden bei Bedarf gestellt.
Wir freuen uns über jeden der unsere Mannschaft unterstützen mag! Für weitere Infos: siehe "Kontakte".



Aufwältigung der Rösche Jägerweg erreicht wichtiges Etappenziel (31. Juli 2008)


Bei der Aufwältigung der Rösche Jägerweg ist ein wichtiges Etappenziel erreicht worden. Nachdem die eigentliche Wetterrösche bis zur 1. Fährt Südosten aufgewältigt wurde, konnte nun auf die Einfallende 1.Fährt Südosten des Feggendorfer Stollns eingeschwenkt werden. Die Aufwältigung steht nun unmittelbar am Streckenkreuz Ort 11 der 1. Fährt SO. Bis hierher musste ein Staffelbruch durchfahren, und eine abzweigende Abbaustrecke aus Sicherheitsgründen versetzt(verfüllt) werden.

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Blick auf das zu Bruch gegangene Streckenkreuz Ort 11 der 1. Fährt Südosten


Als nächste Arbeiten sind das Durchfahren des massiven Bruchs am Streckenkreuz Ort 11 und die Umstellung der Förderung auf Gleisbetrieb zu nennen. Bisher wurde das anfallende Haufwerk ausschließlich in der Grube versetzt oder mit Schubkarren zu Tage gefördert. Dieses ist bei einer durchschnittlichen Streckenhöhe von 1,4 m und einer Steigung von rund 5 Grad in Richtung übertage mit schweren Anstrengungen verbunden. Auch durch die mittlerweile recht großen Entferungen bis nach übertage muss nun auf Gleisförderung umgestellt werden. Hierfür ist eine Spurweite von 470 Millimetern vorgesehen. Ein entsprechender Förderwagen ist schon von der eigenen Bergschmiede konstruiert worden. Der hauptsächliche Anteil der bei der Aufwältigung anfallenden Bergemassen soll aber nach wie vor in der Grube zum verfüllen von Abbauhohlräumen dienen. Leider verhindern immer noch die in unregelmäßigen Abständen vorliegenden Streckenbrüche das Befahren des weit ausgedehnten Grubenfeldes.





Die Bauarbeiten am Flügelort II nehmen Form an (20.März 2008)


Nach dem Durchschlag der Umbruchstrecke im November 2007 musste der Bereich des Durchhiebs zunächst gesichert und anschließend die Grundstrecke in Richtung Nordwesten und Südosten einige Meter aufgewältigt werden. In den vergangenen Wochen wurde ein dauerhafter Ausbau aus Stahltürstöcken mit Verzug aus Flachhakenverbundmatten eingebracht. Das Hangende besteht aus dem kompakten Deistersandstein, der von sich aus standfest ist. Die Stahlstempel wurden zu den Stößen leicht auf Strebe gestellt und etwa 15-20 cm in das feste Liegende eingebühnt. Die Stöße wurden mit mächtigen Bergemauern verpackt. Dadurch kann auch leichter Stoßdruck abgehalten werden.

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Blick von der Umbruchstrecke auf den Flügelort II - 20.März 2008



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Einige Meter weiter.... - 20.März 2008

Durch die Abbaueinwirkungen des Notbergbaus während und nach dem II.Weltkrieg ist das Gebirge (besonders die Stöße) leicht nachgefallen. Daher muss auch in der fortlaufenden Grundstrecke weiterhin nachgefallenes Gestein weggeladen und das Hangende und die Stöße gesichert werden.

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Der Flügelort aus der Grundstrecke Nordwest gesehen. Rechts zweigt die Umbruchstrecke ab - 14.März 2008


Es ist geschafft - nach 63 Metern Neuauffahrung wurde die Grundstrecke wieder erreicht (Januar 2008)


Nach insgesamt 26 Monaten Arbeit ist es uns gelungen, die alte Feggendorfer Grundstrecke wieder zugängig zu machen. Von September 2005 bis November 2007 wurden 63 m Strecke in querschlägiger Richtung durch das Gebirge getrieben. Hierbei wurde unter anderem auch 30 m "Alter Mann" (ein altes Abbaufeld von 1947) erfolgreich und ohne Komplikationen durchfahren.

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Durchschlag der Umbruchstrecke 04.11.2007

Erwähnenswert ist sicherlich, dass die Neuauffahrung dieser sogenannten Umbruchstrecke in reiner Handarbeit getätigt wurde. Das bedeutet, dass über 1000 t Gestein mit dem Abbauhammer und der Keilhaue gelöst, per Hand in Förderwagen geladen und nach über Tage gebracht wurden. Somit ist ein großes Ziel der gemeinsamen ehrenamtlichen Aktivitäten der Arbeitsgruppe Bergbau erreicht worden - doch es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns. Die Grundstrecke ist durch die früheren Abbaueinwirkungen - vor allem des Notbergbaus nach dem II.Weltkrieg - teilweise stark in Mitleidenschaft gezogen worden, so dass noch etliche Aufräum- und Sicherungsarbeiten nötig sind. Eine Befahrung der Grube ist somit leider immer noch nicht möglich, da größere Felsbrocken den Weg versperren.

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Übersichtsplan - Stand: 30. Dezember 2007
grün: befahrbar
rot: noch nicht befahrbar


Nun wird in den kommenden Wochen zunächst einmal das "Flügelort" (Streckenkreuz) mit einer Weiche hergerichtet und die Grundstrecke im Bereich des Durchschlags sicher ausgebaut. Nach erfolgter Abnahme duch das Bergamt können auch Besucher bis zu diesem Punkt geführt werden. Die kommenden Aktivitäten sollen sich auf die weitere Aufwältigung der Grube konzentrieren, um den angestrebten Rundgang für Besucher herzurichten.

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Bau des neuen Flügelorts am Ende der Umbruchstrecke




Die momentanen Arbeiten:



Die momentanen Arbeiten finden an drei Betriebspunkten durch ehrenamtliche Kräfte der AG Bergbau statt. Die Mannschaft teilt sich wechselweise je nach den anfallenden Aufgaben auf den Grubenbetrieb im "Feggendorfer Stolln", den Grubenbetrieb an der "Rösche Jägerweg" und den sogenannten "Tagesbetrieb" auf.

Im "Feggendorfer Stolln" wird an der Erweiterung des Besucherbereiches in die alten Abbau- und Förderstrecken gearbeitet. Hier sind die Arbeiten bislang sehr gut vorangekommen, so dass im Frühjahr 2008 weitere Grubenteile für Besucher zugängig gemacht werden können.

Die "Rösche Jägerweg" wird zur Bewetterung (Belüftung) des Besucherbergwerks instandgehalten. Umfangreiche Arbeiten zur Gebirgssicherung sind hier bereits geleistet worden.

Im "Tagesbetrieb" werden die entsprechenden Materialien zum Ausbau der Grube gelagert und vorbereitet.

Die "Rösche Nordwestfeld" ist im Mundlochbereich bereits langlebig ausgebaut, so dass dort momentan keine Arbeiten anfallen.


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In der Umbruchstrecke des Feggendorfer Stollns


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In der Rösche Jägerweg



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Ein Teil der Tagesanlagen "von oben"


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Das Mundloch der Nordwestfeld-Rösche






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